30.7.2010 Analoge Satellitenübertragung endet 2012. Programmanbieter starten Informationskampagne Der Abschalttermin steht schon längere Zeit fest: Am 30. April 2012 wird die analoge TV-Übertragung, die über Satelliten die Zuschauer erreicht, beendet. Darauf haben sich die privaten und öffentlich-rechtlichen Programmanbieter geeinigt. Mit dieser Maßnahme sollen Kosten eingespart werden, da inzwischen die digitale Verbreitung, zumindest im Sat-Bereich, vorherrscht. Um zu vermeiden, dass die verbliebenen "analogen" TV-Haushalte den Abschalttermin verpassen und vor einem rauschenden Fernseher sitzen, wurde Anfang Mai die Aktion "klardigital 2012" gestartet - eine Initiative der Landesmedienanstalten in Zusammenarbeit mit ARD, Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1, VPRT und ZDF... ...weiterlesen
31.5.2010 Internet über Rundfunkfrequenzen im ländlichen Raum getestet Die Absicht, Rundfunkfrequenzen für die Versorgung von weißen Flecken im ländlichen Raum zu nutzen, hat für viel Aufregung gesorgt. Es werden Störungen des Radio- und Fernsehempfangs befürchtet. Auch könnte der Gebrauch von drahtlosen Mikrofonen beeinträchtigt werden, die ebenfalls im oberen UHF-Bereich arbeiten. Um diese Risiken zu ermitteln, hat die baden-württembergische Landesanstalt für Kommunikation (LFK) einen fast einjährigen Modellversuch im "Ländle" durchgeführt. ...weiterlesen
5.2.2010 KJM rügt Rundfunk und Telemedien-Anbieter: Auch im letzten Quartal 2009 hat es im wieder eine Reihe von Missachtungen und Zuwiderhandlungen gegeben. So berichtete die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) über 26 Verstöße im Fernsehsektor und 14 Beanstandungen bei den Tele-Medien. Im Rundfunkbereich arbeitet die KJM mit den Landesmedienanstalten zusammen. Sie beobachten, prüfen und bewerten die Ausstrahlungen. Bei den Telemedien, also zum Beispiel dem Internet, wird die KJM von der "Jugendschutz.net" unterstützt. Diese Organisation der Bundesländer reagiert meist schon vorab bei der Annahme von Verstößen und fordert die Anbieter auf, entsprechende Inhalte freiwillig aus dem Netz herauszunehmen. Auf diese Weise können viele Beanstandungen ohne aufwändige Verfahren geklärt werden. Erst bei Nichtabhilfe oder in besonders schweren Fällen schreitet die KJM ein. Mit Indizierungen von Filmen oder Videos hat die Kommission nichts zu tun. Für diesen Komplex ist die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) zuständig. ...weiterlesen
26.1.2010 Für flexible Zuschauer: Zeitversetztes Fernsehen Jahrzehntelang war der VHS-Videorecorder die einzige Möglichkeit, Fernsehsendungen zeitversetzt zu nutzen. Trotz einer Ausstattungsrate von fast 70 Prozent im Jahr 2002 hat die Nutzung in den deutschen TV-Haushalten keine bedeutsame Größe erreicht. So blieb der Gebrauch der Geräte bei etwa zwei Prozent des gesamten Fernsehkonsums hängen. Als wichtigste Gründe für den marginalen Gebrauch gelten die mangelnde Bedienungsfreundlichkeit sowie das große Angebot im Echtzeitfernsehen. Kein Wunder, dass die Anzahl der Videorecorder rapide sinkt. Dafür werden die Nutzungsbarrieren durch die neuen DVD- und Festplatten-Recorder verringert. Jedenfalls ist das das Ergebnis einer Grundlagenstudie der ARD-Medienkommission, die in der Zeitschrift "Media-Perspektiven" veröffentlicht wurde. ...weiterlesen
9.11.2009 DVB-T: Das ZDF-Sendernetz für das digitale Antennenfernsehen. Seit Ende 2008 ist das Analogzeitalter beendet Bevor in der Region um Berlin 2003 das digitale Antennenfernsehen, kurz DVB-T genannt, eingeführt wurde, strahlten in Deutschland 104 Sender das ZDF-Programm in analoger Form aus. Zusätzlich sorgten noch 2.911 Füllsender dafür, dass die Mainzelmännchen bundesweit, also flächendeckend zu sehen waren. Ab 2003 ging ihre Zahl jedoch rapide zurück. So waren zum Beispiel 2007 nur noch 21 Haupt- und 687 Füllsender übrig geblieben. An ihre Stelle hatten 113 neue Digitalsender ihren Betrieb aufgenommen. Ein Jahr später, also Ende 2008, war nach 47 Jahren das analoge Zeitalter beendet. Ab jetzt versorgten 138 DVB-T-Sender die Bundesrepublik mit dem ZDF-Programm. Das sind zwar zahlenmäßig mehr Haupt- bzw. Grundsender als vorher, dafür ist die Zahl der Füllsender praktisch auf Null gesunken. So weist das aktuelle ZDF-Jahrbuch nur noch fünf Stück auf. ...weiterlesen
27.8.2009 Neue Entwicklungen beim Antennenfernsehen: Von Mpeg-2 zu Mpeg-4 und von DVB-T zu DVB-T2 Seit dem Start im November 2002 in der Region um Berlin, hat sich DVB-T in Deutschland zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Mittlerweile können rund 90 Prozent der Bevölkerung digitales Fernsehen per Antenne empfangen, sei es mit Dachantenne oder in vielen Gebieten auch mit einer einfachen Mobilantenne. Die Umstellung auf DVB-T erfolgte schrittweise zuerst in den großen Ballungszentren, danach auch in ländlichen Gebieten. Nach der Inbetriebnahme von DVB-T ist in den jeweiligen Regionen die bisherige analoge Ausstrahlung (PAL) abgeschaltet worden. Jetzt gibt es jedoch technische Entwicklungen, die Änderungen bei den Empfangsgeräten erforderlich machen. Zum Beispiel durch die Quellencodierung "Mpeg-4" oder das modifizierte Sendeformat "DVB-T2". Was hat es mit beiden auf sich? Welche Nachteile bzw. Verbesserungen sind zu erwarten? ...weiterlesen
26.3.2009 Digitales Fernsehen: Brauchen wir eine Grundverschlüsselung? Es gibt zwei Fraktionen, die sich unversöhnlich gegenüber stehen: Die eine ist aus grundsätzlichen Erwähnungen gegen eine Grundverschlüsselung, die andere ist aus wirtschaftlichen Erwägungen dafür. So lehnen die öffentlich-rechtlichen Sender dieses Ansinnen ab. Sie sind beispielsweise der Meinung, dass Informationen jeglicher Art für jedermann zugänglich sein sollten und zwar zu möglichst geringen Kosten, damit diese Beiträge ein breites Publikum erreichen. Die Gegenfraktion sind die privaten Programmanbieter. Sie können nicht auf einen staatlich garantierten Gebührentopf (2009 ungefähr 9 Milliarden Euro) zurückgreifen, sondern finanzieren sich vorwiegend durch Werbung. ...weiterlesen
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