Das Business-Magazin

der Consumer-Electronics-Branche

 

News aus der Consumer-Electronics-Branche:

Technik-Händler rechnen mit
erfolgreichem Weihnachtsendspurt

 

Willy Fischel (Bild links), Geschäftsführer des Bundesverbands Technik des Einzelhandels (BVT), erklärt zum aktuellen Weihnachtsgeschäft: „Die guten Beschäftigungszahlen und niedrigen Zinsen halten die Konsumenten bei Laune. Die Verbraucher kaufen clever und smart. Fernseher mit superscharfem Bild, Smartphones als Alleskönner und Lifestyle für den Haushalt sind angesagt.“ Wenn alles gut läuft, so der BVT und die GfK, geben die Deutschen in diesem Jahr vier Prozent mehr für technische Konsumartikel aus. Damit würde der Einzelhandel der technischen Branchen seinen Umsatz auf 56,4 Milliarden Euro steigern. Fischel: „In diesem Jahr werden mit 24 Millionen Stück dreimal so viele Smartphones wie Fernseher verkauft. Mehr als die Hälfte der in 2014 verkauften 8,2 Millionen TV-Geräte sind inzwischen internetfähig.“ Jürgen Boyny (Bild rechts), Global Director Consumer Electronics GfK Retail and Technology, ergänzt: „Der Absatz von Lautsprechern, die die Musik vom Smartphone abspielen, stieg in 2014 um 83 Prozent auf 2,2 Millionen Docking-Speakers. Auch die moderne Stereo-Anlage holt sich immer öfter die Musik aus dem Internet: 2013 wurden schon eine Million Connected-Audio-Systeme verkauft – doppelt so viele wie im Vorjahr.“ (kn)

 

 

Die meisten Konsumenten kaufen
beim stationären Handel ein

 

Die Deutschen kaufen Technikprodukte vom Fernseher bis zur Waschmaschine zu 75 Prozent im stationären Handel (Grafik). Aber immer mehr Konsumelektronik- und Elektrohändler setzen auf Multichannel: Damit erhält die nahtlose Verbindung von Online- und Offline-Aktivitäten einen immer größeren Stellenwert. Dazu Willy Fischel, Geschäftsführer des Bundesverbands Technik des Einzelhandels (BVT): „Online Only ist genauso out, wie wenn der Händler im Internet gar nicht gefunden wird. Egal ob online oder offline – am Ende entscheidet die Kompetenz des Händlers und die Profitabilität des Unternehmens.“ Dies wird auch durch eine BVT-Marktstudie bestätigt, wonach den Kunden im stationären Fachhandel bei den Services vor allem die Beratung durch das Fachpersonal, die Garantieabwicklung und die Möglichkeit, vor Ort Geräte auszuprobieren, am wichtigsten sind. Dagegen schätzen Online-Käufer vor allem die günstigeren Preise und eine unkomplizierte Abwicklung des Kaufes. (kn)

 

 

Kaum Last-Minute-
Weihnachtseinkäufe im Netz

 

Auch für den Onlinehandel hat die umsatzstärkste Zeit des Jahres begonnen. Doch obwohl mittlerweile viele Onlinehändler genau angeben, bis wann sie eine pünktliche Lieferung bis zum Fest garantieren, gehen viele Konsumenten lieber auf Nummer sicher und tätigen ihre Online-Bestellungen frühzeitig. Laut einer Umfrage des ECC Köln bestellt mit rund 40 Prozent die Mehrheit der Befragten ihre Weihnachtsgeschenke spätestens bis zwei Wochen vor Heiligabend (Grafik). Jeder Achte shoppt Geschenke sogar nur bis Ende November im Netz. Auf Last-Minute-Online-Käufe setzen dagegen nur wenige: Rund acht bzw. drei Prozent der Online-Shopper bestellen bis drei Tage oder sogar bis zu einem Tag vor der Bescherung noch Präsente im Internet. „Durch das fehlende Vertrauen der Konsumenten in die pünktliche Lieferung ihrer Geschenke geht aktuell vor allem der Last-Minute-Umsatz am Onlinehandel vorbei“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln. (kn)

 

 

 

Wertgarantie erhält Auszeichnung
 zum Fachhandelspartner Nr. 1

 

„Eine großartige Nachricht zum Jahresabschluss“ nannte Wertgarantie-Vorstand Johannes Schulze (im Bild links) die Doppel-Auszeichnung zum Fachhandelspartner Nr. 1 in 2014 durch das Branchenblatt „markt intern“. Wertgarantie ging sowohl im Basis- wie auch im Premium-Segment als Sieger aus der Umfrage hervor. „Wir freuen uns sehr über die guten Noten, die der Fachhandel in allen Leistungskriterien an uns vergeben hat. Das Vertrauen, das er in uns setzt, wird dadurch eindrucksvoll bestätigt“, so Johannes Schulze. „Wertgarantie verhält sich eben nicht wie ein ‚typischer Versicherer’, sondern stellt sich als zuverlässiger Partner im Schadenfall mit einfachen Produkten und verständlichen Unterlagen an die Seite des Fachhandels und unserer gemeinsamen Kunden.“ Thilo Dröge (im Bild zweiter von links), Geschäftsführer und Vertriebsleiter bei Wertgarantie, versteht die Bestnoten bei Schadenabwicklung, Erreichbarkeit und Schulungsqualität durch den Außendienst als Lob für die mittlerweile 500 Wertgarantie-Mitarbeiter im Innen- und Außendienst: „Sie sind täglich getreu unserer Wertgarantie-Prinzipien im Einsatz: 100 Prozent Service, Kompetenz und Geschwindigkeit.“ Wertgarantie-Vorstand Johannes Schulze, Geschäftsführer Thilo Dröge und der Leiter Kundendienst Henning Jauns (im Bild zweiter von rechts) nahmen die beiden Zertifikate aus den Händen von „markt intern“-Ressortleiter Telekommunikation Robin Meven entgegen.

 

 

Gravis positioniert sich
mit Werbekampagne neu

 

Mit dem Claim „genau mein digital“ adressiert Gravis vor allem die Zielgruppe der „Digitalen Mitte“ – also Menschen, die nicht mit digitalen Medien aufgewachsen sind, diese heute aber selbstverständlich im Alltag nutzen. Die neue Kampagne soll Begeisterung dafür wecken, wie digitale Lösungen das Leben erleichtern. „Nach der erfolgreichen Integration von Gravis in die Freenet Group und der in diesem Jahr vollzogenen Expansion durch die Übernahme der Ladengeschäfte von reStore war der nächste logische Schritt die Neu-Positionierung der Marke Gravis“, betont Kerstin Köder (Bild), Leiterin Marketing bei Gravis. „Nach dem Motto ‚Build the brand, while you make the sale‘ ist das Ziel der Kampagne, die lösungsorientierte Beratungsleistung von Gravis zu thematisieren und gleichzeitig auch zu verkaufen.“ Im Mittelpunkt der Kampagne stehen Motive von Gesichtern, die einen individuellen Bedarf ihres Digital-Lifestyles beschreiben. Jedem dieser aufgezeigten Bedürfnisse steht ein Lösungsvorschlag gegenüber, der ein Einzelprodukt oder eine komplette Lösung sein kann.

 

 

Hama Computerkabel im
neuen Verpackungsdesign

 

Unverwechselbar und hochwertig – unter dieser Vorgabe hat Hama seine Computerkabel neu designt. So spricht die Designlinie „Power & Dynamic“ eine einheitliche Formsprache innerhalb einer Qualitätsstufe. Bereits auf der Verpackungsvorderseite finden Kunden die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Kabeln, deren Steckerdesign von Hama selbst entwickelt wurde. Piktogramme mit erklärenden Texten heben die wichtigsten Eigenschaften des Kabels hervor, verschiedene Buttons weisen auf weitere Spezifikationen wie Länge, Sternesystem oder Art des Kabels hin. Das Sternesystem unterteilt die Kabel in verschiedene Qualitätsstufen – von 5-Sterne mit 24-Karat vergoldeten Steckern und doppelter Abschirmung über 3-Sterne und 1-Stern bis hin zum Standard-Kabel mit zusätzlicher Abschirmung für eine gute Reduzierung von elektromagnetischen Störeinflüssen. Die neuen Computerkabel sind in drei Farben eingeteilt: Grün für USB, Rot für Netzwerk und Orange für Monitor. Für alle weiteren Kabeltypen wird Grau verwendet. Diese Farbeinteilung findet sich auf dem kompletten Wandaufbau am POS wieder (also auf Shopstreifen, Regaltrenner und Demoboards)

 

 

„Symphony“ erleichtert Klein-
und Mittelbetrieben die Arbeit

 

Jürgen Grützner (Bild), Geschäftsführer des Branchenverbandes VATM, begrüßt die politische Unterstützung des Forschungsprojektes „Symphony“: „Wir freuen uns sehr, dass die Bundesregierung unser Projekt unterstützt und dass wir zeigen können, dass auch in Zukunft der Mittelstand ein wichtiger Innovationstreiber in Deutschland sein soll. Wir dürfen unseren Markt nicht den Global Playern überlassen.“ Symphony soll es besonders kleinen und mittleren Unternehmen ermöglichen, TK-Dienste individuell auszuwählen, zu kombinieren und zu verwalten, ohne das Geschäft mit jedem einzelnen Anbieter separat abwickeln zu müssen. So kann zum Beispiel ein Unternehmen, das eine virtuelle Telefonanlage von Anbieter A im Einsatz hat, über Symphony von Anbieter B ein passendes System zur Verwaltung seiner Kundendaten beziehen, so dass beide Systeme über die Symphony-Plattform zusammenarbeiten können. (kn)

 

 

Sony entwickelt einen Smartglass-Adapter, der aus einer herkömmlichen Sonnen- oder Lesebrille eine Datenbrille macht. Smart Eyeglass Attach (Bild) kann auf herkömmliche Brillengestelle montiert werden. Damit benötigen brillentragende Nutzer kein Modell mit extra angefertigten Gläsern mehr, wenn sie auf ihre Sehhilfe nicht verzichten können. Die optische Einheit bildet ein Oled-Display mit einer Auflösung von 640 x 400 Pixeln, von dem sich Informationen ablesen lassen. Außerdem ist in der rechten Bügeleinheit eine Kamera eingebaut. In dem Modul sind eine ARM Cortex A7-CPU, Bewegungssensoren, W-Lan und Bluetooth untergebracht. Der jetzt vorgestellte Prototyp wiegt etwa 40 Gramm. Der Akku hat eine Nennladung von 400 mAh. Ein erstes Modell soll auf der Elektronikmesse CES Anfang Januar 2015 in Las Vegas vorgestellt werden. (kn)

 

 

LG wird auf der CES (vom 6. bis 9. Januar 2015 in Las Vegas) die neuer Version seiner Smart-TV-Plattform webOS vorstellen. WebOS 2.0 verbessert die Nutzerfreundlichkeit und integriert verschiedene Content-Anbieter wie Amazon, Netflix und YouTube, um eine möglichst vielfältige Programmauswahl in brillanter 4K-Auflösung zu bieten. Die Liste verbesserter Funktionen in webOS 2.0 ist lang: So wurde die Start-Zeit um bis zu 60 Prozent reduziert und der Zugriff auf Inhalte reibungsloser und schneller gestaltet. Beim Wechsel vom Smart-TV-Startbildschirm auf YouTube erfahren Nutzer zum Beispiel eine um bis 70 Prozent verbesserte Ladezeit. Ebenfalls neu ist die Funktion „My Channels“. Mit ihr kann die Hauptmenü-Leiste, die „Launcher Bar“, individuell angepasst werden, um einen bequemen Zugriff auf favorisierte Live-TV- oder Settop-Box-Kanäle zu erhalten. Über Funktionen zur Schnelleinstellung können Nutzer ihren Fernseher auch ohne Unterbrechung des gerade laufenden Programms detailliert einrichten. Über die Eingangsauswahl-Funktion erkennen webOS-2.0-TVs angeschlossene Geräte sofort, so dass diese nach dem Anschließen direkt einsatzbereit sind.

 

 

Samsung bietet Endkunden zur Weihnachtszeit einen vielfältigen Service an, der über Hotline und Reparaturannahme hinausgehet. Beratung und Unterstützung stehen im Vordergrund. So setzt Samsung täglich mehr als 350 Servicemitarbeiter ein, die am Telefon oder über E-Mail und Live Chat erreichbar sind. Auch auf Facebook wird schnelle Unterstützung geboten. Wer den direkten Kontakt sucht, findet in vielen Großstädten so genannte Samsung Customer Service Plazas. Dort beraten Samsung-Experten nicht nur, sondern führen Reparaturen auch direkt vor Ort durch. Bei Fragen zur Bedienung von Smartphone und Fernsehern bietet der Samsung Remote Service seine Hilfe an: Die Experten schalten sich auf Smart-TV oder Smartphone über eine sichere Verbindung auf und erledigen beispielsweise die Sendersortierung auf dem neuen Fernseher. „Beratung steht bei Samsung im Vordergrund und über 90 Prozent aller Fragen klären unsere Experten bereits im ersten Gespräch oder Mailwechsel“, erklärt Marcus Nessler, Senior Manager Customer Relations Samsung Electronics GmbH.

 

 

 

Interview mit Gregor BielerMicrosoft legt Office 365
unter den Weihnachtsbaum
 Mit seiner aktuellen Weihnachtskampagne zu Office 365 adressiert Microsoft in bundesweit 240 Märkten sowohl Familien als auch über das Internet zusätzlich die Generation Y, also junge Gründer und Unternehmerpersönlichkeiten. CE-Markt Online sprach mit Gregor Bieler (Bild), General Manager Consumer Channel Group (CCG) bei Microsoft Deutschland, über die Kampagne, mit der Microsoft sein Software-Paket Office im 25. Jubiläumsjahr unter den Weihnachtsbaum bringt
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Gregor Bieler
General Manager Consumer Channel Group (CCG) bei Microsoft Deutschland