Aus CEMIX wird HEMIX – Home Electronics Markt Index Q1/2017

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Aus CEMIX wird HEMIX - Home Electronics Markt Index Q1/2017

Der Consumer Electronics Markt Index CEMIX wird zum Home Electronics Markt Index HEMIX. Ab sofort enthalten die bewährten Marktdaten auch die Bereiche Elektro-Groß- und Kleingeräte. „Alle Marktteilnehmer brauchen verlässliche Daten. Dies kann nur ein Zahlenwerk aus kompetenter Quelle sicherstellen. Mit dem HEMIX stellen wir ab sofort gemeinsam mit unseren Partnern BVT und GfK verlässliche und einheitliche Marktdaten für alle Marktteilnehmer im Bereich Home Electronics zur Verfügung“, erklärt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu. „Der HEMIX-Marktüberblick stellt Wirtschaft und Medien sortimentsübergreifend jetzt auch mit Hausgeräten unentbehrliche Informationen auf Basis Menge, Wert und Preis zur Verfügung. Mit der Partnerschaft von gfu, GfK und BVT profitiert der Handel von aktuellen Daten aus einer Hand“, ergänzt Willi Klöcker, BVT-Vorsitzender. „Über Digitalisierung und Connectivity wachsen die technischen Konsumgütermärkte zusammen. Eine breite Basis an Berichterstattung, nicht nur Consumer Electronics inklusive IT und Telekommunikation, sondern auch darüber hinaus für die Bereiche der Elektrogeräte, trägt dieser Entwicklung Rechnung. Zuverlässiges Datenmaterial der GfK bildet auch hier einen festen Grundbestandteil der bereichsübergreifenden Daten über die Märkte“, konstatiert Jürgen Boyny, Global Director, Consumer Electronics, GfK.

Mit einem Umsatzzuwachs von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf knapp 7,3 Milliarden Euro entwickelte sich der Bereich Consumer Electronics im ersten Quartal 2017 positiv. Die Segmente Unterhaltungselektronik (+11,9 Prozent) und private genutzte Telekommunikation (+5,0 Prozent) legten im Umsatz zu. Bei der privat genutzten IT ist ein Rückgang um 10,6 Prozent zu verzeichnen. Mit Fernsehgeräten wurde im ersten Quartal 2017 ein Umsatz von knapp 1,1 Milliarden Euro (+10,0 Prozent) erzielt. Die verkaufte Stückzahl stieg um 9,2 Prozent auf knapp 1,9 Millionen. Aufgrund der Umstellung der DVB-T-Ausstrahlung in Deutschland auf DVB-T2 HD konnte der Bereich der Set-Top-Boxen außergewöhnliche Zuwächse verzeichnen. Knapp zwei Millionen verkauften Set-Top- Boxen (+202 Prozent) steht ein Umsatz von 203 Millionen Euro (+273 Prozent) gegenüber. Im Bereich der digitalen Kameras konnte durch höherwertige Produkte trotz geringeren Stückzahlen (-21,0 Prozent) ein Umsatzplus von 1,8 Prozent auf 212 Millionen Euro erreicht werden. Beim Segment Home Audio musste erstmals seit 2013 ein geringerer Umsatz (-2,4 Prozent) hingenommen werden. Die Produktsparten Audio-/Video-Zubehör (Umsatz + 16,5 Prozent) und Videogames Konsolen (Umsatz +36,7 Prozent, Stückzahl +50,3 Prozent) entwickelten sich sehr positiv. Bei den Produkten der privat genutzten Telekommunikation sorgten die Smartphones (Umsatz +4,3 Prozent, Stückzahl -2,3 Prozent) und die Core Wearables (Umsatz +35,1 Prozent, Stückzahl +24,6 Prozent) für Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Bei den privat genutzten IT-Produkten konnte der Umsatzrückgang nicht gestoppt
werden. Alle drei Sparten der PCs (insgesamt -11,8 Prozent) und Recording
Media (-14,4 Prozent) sind dafür maßgeblich.

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