GfK-Tagung 2017 zur digitalen Transformation

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Bei der GfK-Tagung 2017 stellten Marktforschungsexperten und eingeladene Referenten ihre Ansätze, Strategien und Forschungsergebnisse zur digitalen Transformation in der Industrie, im Handel und Zuhause vor. Knapp 500 Teilnehmer begrüßte der GfK Verein am 29. Juni im Kongresszentrum NCC Mitte in Nürnberg. Nach der Eröffnung durch Prof. Hubert Weiler gab Prof. Dr. Gerd Gigerenzer (Bild), Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin, Einblicke in seine Forschungsarbeit zur Entscheidungsfindung: „Mehr Daten, schnellere Rechner – diese Botschaft ist zu unserem Lebensblut geworden. Komplexe Probleme brauchen komplexe Lösungen – so sagt man uns.“

Seiner Ansicht nach gilt dies nur bei der Entscheidungsfindung in Situationen, in denen alle Risiken berechenbar sind, nicht aber in einer ungewissen Welt, in der die Zukunft unsicher ist. Damit benannte der Risikoforscher die Schattenseiten von Big Data. Welche Möglichkeiten die digitale Transformation Industrie und Handel bietet, wusste Prof. Rudolf Aunkofer, Global Director Business Development Technology der GfK SE. Er untersuchte in einer Studie die größten Einflüsse der kommenden Dekade auf die Technologie-Industrie. Ergebnis: Supply Chain Management 4.0 wird als einflussreichste Entwicklung wahrgenommen. Der Trend steht für die Vernetzung und Optimierung möglichst aller Bestandteile einer Wertschöpfungskette, um Kundenbedürfnisse individuell, flexibel und zeitnah bedienen zu können.

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