Homematic IP-Zentrale CCU3 - Foto: Homematic/Eebus

Energiethemen spielen in der vernetzten Gebäudetechnik eine immer wichtigere Rolle. Eine Anwendung dafür ist die Abstimmung des Energiebedarfs von Heizungsthermostaten in einzelnen Räumen mit einer zentralen Wärmepumpe – auch, um PV-Strom vom eigenen Dach optimal im Haus zu nutzen.

Kooperation zwischen eQ-3 und KEO

Jetzt integriert der Smart-Home-Anbieter eQ-3 den EEBUS-Kommunikationsstandard in seine Produkte. Anlässlich der IFA 2018 gaben die eQ-3 AG und die KEO GmbH ihre Zusammenarbeit bekannt, um die EEBUS-Plattform in Homematic-Systeme einzubauen. Neben der neuen Smart-Home-Zentrale Homematic CCU3 (Bild) lässt sich EEBUS künftig auch in Linux-basierte Smart-Home-Zentralen von OEM-Anbietern integrieren.

Außerdem integrieren eQ-3 und KEO die EEBUS-Kommunikation in das cloudbasierte Homematic IP-System. Mit dem preisgünstigen Access Point und der schnell wachsenden Zahl an Komponenten gilt Homematic IP als zukunftsweisende Smart-Home-Plattform für den Massenmarkt.

Heizungsanlagen können mit Homematic kommunizieren

Dank der Integration können etwa Heizungsanlagen künftig direkt mit Homematic-Komponenten kommunizieren. So lässt sich einerseits die Wärmequelle abschalten, wenn kein Raum mehr Wärme benötigt oder wenn ein Lüften im gesamten Haus erkannt wird. Andererseits kann die Wärmeabgabe in einzelnen Räumen so geregelt werden, dass eine Wärmepumpe möglichst gleichmäßig und damit effizient arbeitet.

Auch die Heizungsindustrie unterstützt EEBUS. Der Branchenverband BDH ist seit 2016 Mitglied des Vereins. Vaillant etwa hat kürzlich den vernetzten Zentralregler multiMatic 700 vorgestellt, der neue wie auch bestehende Wärmepumpen in ein EEBUS-kompatibles Energiemanagement integriert. Weitere große Hersteller haben Produkte mit EEBUS-Kommunikation bereits erprobt und angekündigt.

eebus.org

zur Startseite >