Bitkom-Umfrage: Freies WLAN im Shop ist wichtig

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Foto: Pixabay / Bitkom

Stationäre Händler können durch den Einsatz digitaler Technologien in ihrem Ladengeschäft das Einkaufserlebnis für Kunden verbessern. Die Mehrheit der Kunden wünscht sich solche Möglichkeiten, wie eine repräsentative Befragung im Auftrag des Bitkom-Verbands verdeutlicht. Demnach sagen lediglich 15 Prozent (also jeder Siebte), dass sie keine digitalen Technologien im Geschäft möchten.

Vor allem junge Kunden wünschen sich WLAN im Shop

Auf der anderen Seite ist die Wunschliste dagegen lang: Am beliebtesten ist die Möglichkeit, sich im Laden gekaufte Ware direkt nach Hause liefern zu lassen. Mehr als jeder Zweite (51 Prozent) würde diesen Service gerne nutzen. Wichtig ist für die Hälfte der Kunden (49 Prozent) außerdem WLAN im Geschäft bzw. Shopping-Center. Vor allem für die junge Zielgruppe von 14 bis 29 Jahren sind solche Hot Spots essentiell: Hier möchten sechs von zehn Befragten (62 Prozent) im Laden auf WLAN zugreifen können. Bei den 30- bis 49-Jährigen ist es jeder Zweite (52 Prozent), bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 39 Prozent und bei den Über-65-Jährigen wünschen sich 42 Prozent einen WLAN-Zugriff während der Shopping-Tour.

WLAN eignet sich gut für Marketing

„Freies WLAN ist für die Kunden beim stationären Einkaufen heute nicht mehr nur ein Nice-to-have, sondern eine Erwartungshaltung. Besonders in Läden mit baulich bedingten Einschränkungen beim Datenempfang, etwa im Untergeschoss großer Shoppingmalls, ist das Shop-WLAN sinnvoll“, sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga. Außerdem eigne sich das WLAN auch für geschicktes Marketing. „Die Landingpage des Hot Spots bietet eine schöne Möglichkeit der Kundenbindung. Dort können beispielsweise Neuigkeiten, Informationen und Angebote präsentiert werden.“

Digitale Bonusprogramme und Mobile Payment

41 Prozent der Befragten erwarten außerdem, dass es digitale Loyalitäts- bzw. Bonusprogramme wie Paypack gibt, mit denen man per Smartphone Treuepunkte sammeln kann. Beinahe ebenso viele Befragte (40 Prozent) möchten über das Smartphone Echtzeit-Informationen zur Produktverfügbarkeit im Laden abrufen können. Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) wünscht sich, automatisch beim Verlassen des Geschäfts über das Smartphone, in dem Debit- oder Kreditkarteninformationen hinterlegt sind, bezahlen zu können.

Weniger beliebt sind Service-Roboter und VR-Brillen

Weniger genannt werden dagegen der Einsatz von Virtual-Reality-Brillen, zum Beispiel zur Projektion von Gegenständen in das eigene Zuhause (17 Prozent), oder auch die Tele-Beratung im Geschäft über einen Bildschirm oder einen intelligenten Spiegel (13 Prozent). Auch Service-Droiden zur Kundenberatung sind weniger beliebt (7 Prozent).

bitkom.org

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