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Huawei gibt Zukunftsversprechen zu Google-Support ab

Nach den Androhungen der US-Regierung, den chinesischen Konzern mit empfindlichen Sanktionen zu belegen (CE-Markt Online berichtete), musste Huawei in den letzten Wochen einen Umsatzrückgang hinnehmen - obwohl bislang nur die Drohung im Raum stand. Nach den jüngsten Entspannungssignalen vom G20-Gipfel im japanischen Osaka scheint nun jedoch das Schlimmste abgewendet, auch wenn die Eskalationsspirale von US-Präsident Trump jederzeit wieder in Gang gesetzt werden könnte.

Das Zukunftsversprechen von Huawei

Für die Verbraucher in Deutschland jedenfalls gibt Huawei ein "Zukunftsversprechen" ab, wie das Management am Dienstag gegenüber der Presse mitteilte. Man habe in letzter Zeit große Unterstützung von den Verbrauchern in Deutschland erhalten, erklärte William Tian (im Bild rechts), Country Head Germany Huawei Consumer Business Group. Das Unternehmen werde auch weiterhin in den deutschen Markt investieren und ab Juli eine Sommeraktion starten. Konkret lautet das Zukunftsversprechen von Huawei (für das es sogar eine eigene Website gibt):
  • Huawei-Produkte (Smartphones und Tablets), die aktuell am Markt sind, können wie gewohnt genutzt werden
  • Nutzer haben weiterhin Zugriff auf Google-Dienste wie Google Play, Maps, Mail und YouTube
  • Security-Updates (Sicherheitspatches und Bugfixes) werden auch weiterhin bereitgestellt
  • Nutzer können Top-Apps wie gewohnt nutzen, auch die Apps von Drittanbietern wie WhatsApp, Facebook, Netflix und Instragram
  • Nutzer können Android wie gewohnt nutzen, das umfasst auch Upgrades auf Android Q für derzeit am Markt befindliche Huawei-Geräte
  • Huawei gewährt weiterhin zwei Jahre Herstellergarantie und den After-Sales-Service für alle aktuellen Produkte
"Huawei wird weiterhin im Android-System bleiben", versicherte Walter Ji (im Bild links), President Huawei Consumer Business Group West Europe. Insgesamt 17 Huawei-Geräte werden ein Update auf das nächste Android-Betriebssystem Q bekommen. Ob der chinesische Smartphone-Hersteller im Hintergrund an einem eigenen Betriebssystem arbeitet, darüber wollte sich der Westeuropa-Präsident nicht konkret äußern. Das aktuelle Smartphone-Flaggschiff P30 jedenfalls habe sich - trotz angedrohtem US-Embargo - sehr erfolgreich verkauft, mit über 10 Millionen Stück weltweit.

Huawei Mate 20 X 5G

Foto: Huawei
Foto: Huawei
Auf der Veranstaltung in Berlin hat Huawei auch sein erstes verfügbares 5G-Smartphone vorgestellt. Durch die Kombination des Balong 5000 Prozessors und des Kirin 980 bietet das Smartphone eine hervorragende 5G-Konnektivität: Nach Ergebnissen aus eigenen Tests kann Mate 20 X 5G einen kompletten Film mit 2 GB in nur 20 Sekunden herunterladen und die Datenübertragung unterwegs nahtlos gestalten. Außerdem ist das Smartphone mit mehreren Netzwerk-Generationen kompatibel – von 2G bis 5G.

Das Huawei Mate 20 X 5G besitzt ein großes 7,2 Zoll FullView-OLED-Display. Hinzu kommt eine Leica Triple-Kamera mit einem 40 MP RGB-Sensor mit Weitwinkel-Objektiv, einem 20 MP Sensor mit Ultraweitwinkel-Objektiv und einem 8 MP Sensor mit Tele-Objektiv. Für längere Freude im Hochgeschwindigkeitsnetz sorgt der starke 4.200 mAh Akku, bei dem der Stromverbrauch im Hintergrund intelligent verwaltet und geregelt wird. Unterstützt wird zudem SuperCharge, eine vom TÜV Rheinland zertifizierte Schnellladelösung. Dank der hauseigenen SuperCool-Technologie läuft das 5G-Gerät konstant stabil und bleibt kühl.

Separat erhältlicher Huawei M-Pen

Huawei bietet das Mate 20 X 5G ab Juli für 999 Euro UVP an. Ein für 39,99 Euro separat erhältlicher M-Pen bietet eine neue Art der Interaktion mit dem 5G-Smartphone. Über 4.096 Druckstufen arbeitet der Stift nahtlos mit vielen Anwendungen zusammen und ermöglicht komfortables und produktives Arbeiten auch unterwegs.

consumer.huawei.com/de
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