Markterfolg für Homematic IP

Homematic IP Smart Home
Foto: Homematic IP

Zur Technikmesse in Las Vegas präsentiert eQ-3 erneut starke Geschäftszahlen: Die Produktlinie Homematic IP verzeichnete 2019 ein Wachstum von über 60 Prozent mit mehr als fünf Millionen verkauften Produkten. Insgesamt befinden sich damit über 36 Millionen funkbasierte Home-Control-Geräte von eQ-3 in europäischen Haushalten.

Diese breite Marktabdeckung spiegelt sich in der Marktposition wider: Im fünften Jahr in Folge ist eQ-3 der Marktführer für Whole-Home-Systeme in Europa, wie die unabhängigen Marktforscher von Berg Insight in ihrer aktuellen Ausgabe der Studie „Smart Homes and Home Control“ belegen. Unter dem Begriff „Whole Home“ werden Haushalte zusammengefasst, bei denen mehr als nur ein einziger Lösungsbereich für Smart Home bzw. Home Control abgedeckt wird, also beispielsweise Heizungssteuerung und Security.

eQ-3 ist Marktführer in Europa

Die beiden Smart-Home-Systeme von eQ-3, Homematic und Homematic IP, waren laut Berg Insight bereits ein Jahr zuvor (Ende 2018) in 950.000 europäischen Haushalten installiert und damit in mehr Haushalten als die Systeme der nächsten drei Anbieter zusammen. Der Marktanteil von eQ-3 an allen installierten Whole-Home-Systemen in Europa betrug somit 40,6 Prozent. Bis Ende 2019 ist die Zahl der Haushalte mit installierter Basis von Homematic und Homematic IP nochmals gestiegen: auf über 1,2 Millionen. Zusammen mit den OEM-Lösungen von u.a. Qivicon (Telekom), innogy (RWE) und Bosch sowie dem Max! System für Heizungssteuerung nutzen damit mehr als zwei Millionen Haushalte die funkbasierten Home-Control-Systeme von eQ-3.

Homematic IP ist „bedienungsfreundlich“

Basis für den Erfolg von Homematic IP  ist neben den attraktiven Einstiegspaketen, beispielsweise zu Heizen oder Sicherheit, auch die kostenlosen App und die Cloud-Nutzung. Hinzu kommen die Produktqualität sowie die einfache Installation und Konfiguration: So hat die Stiftung Warentest beim Testsieg der Heizkörperthermostate (01/2017) Homematic IP als „bedienungsfreundlich“ bezeichnet. Seitdem konnte Homematic IP mehrere Testsiege bei der StiWa erreichen, u.a. mit Rauchmeldern und Alarm.

Mittlerweile führt Homematic IP über 90 Produkte im Sortiment. Weitere Verkaufsargumente sind das hohe Datenschutz-Niveau der anonym betriebenen Homematic IP Cloud sowie die verbindliche Zusage zur Verfügbarkeit von Homematic IP bis mindestens Ende 2030.

IPv6: Zukunftstandard für Smart Home

Bernd Grohmann eQ-3
Bernd Grohmann – Foto: eQ-3

Da Homematic IP das Internetprotokoll IPv6 nutzt, sieht sich eQ-3 für die Zukunft gut gerüstet. Die zunehmende Standardisierung im Smart Home auch hinsichtlich der kürzlich bekanntgegebenen Zusammenarbeit von Amazon, Apple, Google und ZigBee unter dem Namen „Connected Home over IP“ (CHIP) bestätigt die Unternehmensstrategie, wie eQ-3 Vorstand Bernd Grohmann ausführt: „ZigBee hat sich seit 2013 vielfach ausdrücklich gegen IPv6 ausgesprochen, konnte aber weder fachlich, noch kommerziell überzeugen. Umso erfreulicher ist es, dass jetzt die Position aufgegeben wird, kein IPv6 zu nutzen.“

Sollte CHIP zu einem Erfolg werden, wäre ein logischer Entwicklungsschritt in Homematic IP, CHIP als zusätzliche Applikationsschicht zu unterstützen und neue Funkmedien zu integrieren. Da Homematic IP bereits auf IPv6 basiert, wäre diese Integration mit CHIP weniger komplex als die Änderungen für ZigBee und andere Marktteilnehmer. „Dafür müsste aber erstens CHIP mit fast denselben Teilnehmer genau das gelingen, woran ZigBee und Thread seit nunmehr 15 Jahren scheitern“, sagt Bernd Grohmann, „und zweitens Apple sich wirklich – wohl erstmalig – dazu entschließen, Teil einer offenen Standardisierungsgruppe zu werden.“

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