Fitbit Flow: kostengünstiges Notfallbeatmungsgerät im Kampf gegen Covid-19

Fitbit Flow und Logo. foto: fitbit
Foto: Fitbit

Fitbit präsentiert Fitbit Flow, ein hochwertiges, kostengünstiges und einfach zu bedienendes Notfallbeatmungsgerät. Das Gerät des amerikanischen Unternehmens wurde von der US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) zur Verwendung im Notfall genehmigt. Es soll während des Covid-19-Gesundheitsnotstands zum Einsatz kommen.

Fitbit IFA 2017: James Park. Foto: Fitbit
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„Covid-19 fordert uns heraus, die Grenzen von Innovation und Kreativität auszuweiten: Wir müssen alles, was uns zur Verfügung steht, zur schnelleren Entwicklung von Produkten nutzen, die den Patienten und den sie betreuenden Gesundheitssystemen zugutekommen“, so James Park, Mitbegründer und CEO von Fitbit. „Wir haben erkannt, dass wir unser Know-how in der fortschrittlichen Sensorentwicklung und -herstellung sowie unsere globale Lieferkette nutzen können, um den kritischen und anhaltenden Bedarf an Beatmungsgeräten zu decken und einen Beitrag zur globalen Bekämpfung dieses Virus zu leisten.“

Entwicklung gemeinsam mit behandelnden Ärzten

Fitbit setzte sein internes Know-how in der fortschrittlichen Sensorentwicklung und im Hardware-Design ein, um schnell Fitbit Flow zu entwickeln. Dabei handelt es sich um einen automatischen Beatmungsbeutel, der von der MIT E-Vent Design Toolbox inspiriert ist. Er basiert auf den Spezifikationen für schnell herstellbare Beatmungssysteme.

In der Entwicklungs- und Testphase beriet sich Fitbit mit Notfallmedizinern der Oregon Health & Science University, die Covid-19-Patienten im OHSU Hospital versorgen, und arbeitete mit der Arbeitsgruppe des MassGeneralBrigham Center for Covid Innovation am Produktdesign, um die Bedürfnisse der Ärzte zu erfüllen.

Fitbit Flow soll weltweit unterstützen

Fitbit möchte die umfassende Infrastruktur und Fertigungskapazitäten nutzen, um schnell große Mengen dieser Notfallgeräte herzustellen. Ziel ist, diese Geräte an Gesundheitssysteme auf der ganzen Welt zu liefern, die nicht über eine ausreichende Anzahl herkömmlicher kommerzieller Beatmungsgeräte verfügen. Fitbit Flow soll nur verwendet werden, wenn kein herkömmliches kommerzielles Beatmungsgerät verfügbar ist.

Fitbit befindet sich in Gesprächen mit staatlichen und föderalen Behörden, um den aktuellen Bedarf an Notfallbeatmungsgeräten im Inland zu ermitteln. Das Unternehmen plant, sowohl heute als auch vor künftigen Viruswellen mit US-amerikanischen und globalen Hilfsorganisationen zusammenzuarbeiten.

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