Marktanalyse: Preisentwicklung in der Black Week

Collage mit Black Friday Angeboten 2020
Foto: gap intelligence

Der Black Friday – oder besser gesagt die gesamte Black Week – ist in nur wenigen Jahren zu einem festen Bestandteil im Werbe-Kalender der Händler geworden. In Abstimmung mit den Partnern aus der Industrie bereitet der Handel entsprechende Aktionen vor und wählt dafür gezielt Produkte aus, welche für diese meist Preis-aggressiven Push-Kampagnen besonders gut geeignet sind. Hierbei handelt es sich häufig um End-of-Lifecycle-Artikel, bei denen starke Preis-Reduzierungen kaum einen relevanten Einfluss auf die Preisstabilität haben, da diese Produkte endgültig ausverkauft werden. Dieses Vorgehen entspricht auch dem ursprünglichen Zweck des Black Friday in den USA, bei dem vornehmlich Lagerware und Restposten aus der Vorsaison angeboten wurden.

Oliver Römerscheidt
Oliver Römerscheidt, Foto: gap intelligence

Aber wie sieht es bei aktuellen Top-Produkten aus, die im hochwertigen Segment angesiedelt sind? Werden diese während der Black Week tatsächlich von Preisreduzierungen verschont? Um dies herauszufinden, haben die Marktanalysten von gap Intelligence zusammen mit dem Partner Dealavo einen Warenkorb mit 100 relevanten Produkten namhafter Hersteller aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Hausgeräte und IT zusammengestellt und online die Preisentwicklung über die Black Week und danach beobachtet.

Preissenkungen auch bei Top-Produkten

Und siehe da: Auch bei diesen Top-Produkten sind Preissenkungen in der gesamten Black Week eher die Regel als die Ausnahme und am Black Friday selbst konnte über den gesamten Warenkorb hinweg ein absoluter Niedrigpreis beobachtet werden.

Durchschnitt des Niedrigpreises
Durchschnittlicher Niedrigpreis rund um den Black Friday 2020, Foto: gap intelligence

Somit stellen die Marktanalysten von gap intelligence fest, dass rund um den Black Friday nicht nur die eigens für Schnäppchen vorgesehenen Produkte günstig angeboten werden, sondern dass fast das gesamte Warenangebot (zum Teil deutlich) preisgünstiger zu erhalten ist.

„Positiv für Industrie und Handel ist, dass sich die Preise nach dem Black Friday jedoch direkt wieder stabilisiert haben und im Durchschnitt um ca. 5 Prozent angestiegen sind“, so Oliver Römerscheidt, Director Sales & Business Development von gap Intelligence.

gap Intelligence und Dealavo bieten mit ihren komplementären One-Retail-Lösungen einen vollständigen Überblick auf Preise und Promotionen, sowohl on- als auch offline.

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