Markt für Personal-Care-Produkte mit Zuwächsen

Sara Warneke gfu
Dr. Sara Warneke, Foto: gfu

Gesundheit und Wohlbefinden, Sport und Training stehen in Corona-Zeiten hoch im Kurs. Das zeigt sich auch durch starke Zuwächse im Markt der Personal-Care-Produkte. Die so genannten Core Wearables, also Fitnesstracker und Smartwatches, weisen seit ihrer Markteinführung vor knapp zehn Jahren ein stetiges Wachstum auf. Doch auch Produkte für Lichttherapie, Stimulation der Muskeln oder Personenwaagen mit Analyse-Funktion legen zu. Insgesamt stehen diese Artikel für ein Umsatzvolumen von knapp 630 Millionen Euro im ersten Halbjahr in Deutschland, das entspricht einem Zuwachs von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Grafik - Personal Care in Deutschland
Foto: gfu

„Lockdowns und geschlossene Fitnesscenter haben sicherlich einen Beitrag dazu geleistet, dass mehr in die persönliche Ausstattung mit Fitness- und Wohlfühlprodukten investiert wurde. Sie sorgen nicht nur für Spaß und Unterhaltung, sie gestalten zudem das Training mit positiven Erlebnissen effektiver. Dabei zeigt sich auch, dass die Konsument:innen gegenüber technischen Neuerungen aufgeschlossen sind und innovative Produkte gern annehmen. So birgt dieses Segment der Personal-Care-Produkte sicher auch in der Zukunft noch viel Potenzial“, kommentiert Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

Core Wearables

In dieser Sparte wurde im ersten Halbjahr mit knapp 3,2 Millionen Produkten ein Umsatz von mehr als 580 Millionen Euro (plus 36 Prozent) erwirtschaftet. Der Durchschnittspreis ist seit 2016 um rund 26 Prozent gestiegen. Im ersten Halbjahr 2021 lag er bei 182 Euro. Diese Produkte werden also nicht nur häufiger gekauft, sondern es wird auch in höherwertigere Artikel investiert.

Waagen und weitere Produkte

  • Elektronische Personenwaagen haben im ersten Halbjahr 2021 ebenfalls Zuwächse verzeichnet. So wurden in Deutschland zwischen Januar und Juni mehr als 385.000 Stück verkauft (plus ein Prozent), der Umsatz stiegt um sechs Prozent auf knapp zwölf Millionen Euro.
  • Produkte für Lichttherapie verzeichneten zwar einen Stückzahl-Rückgang um drei Prozent auf knapp 206.000, konnten aber aufgrund höherer Durchschnittspreise ein Umsatzplus von acht Prozent auf mehr als 7,5 Millionen Euro erzielen.
  • Den größten Zuwachs erreichten Produkte für die Stimulation der Muskeln. Mehr als neun Millionen Umsatz bedeuten ein Plus von 32 Prozent. Die verkaufte Stückzahl stieg um 38 Prozent auf mehr als 176.000 Geräte.

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