ZVEI-Umfrage: Elektrogeräte werden mehrheitlich richtig entsorgt

Elektroschrott - International E-Waste Day
Foto: Pixabay / WEEE Forum

Die Verbraucher fühlen sich mehrheitlich gut informiert, wenn es um die richtige Entsorgung von elektronischen Geräten geht. Insbesondere die Abgabe beim kommunalen Wertstoffhof und die Rückgabe bei Händlern sind bekannte Wege der Entsorgung, so das Ergebnis einer aktuellen Verbraucherumfrage von Innolink im Auftrag des ZVEI.

Anlässlich des International E-Waste Day, der am heutigen 14. Oktober stattfindet, wurde zum einen die Kenntnis über die verschiedenen Entsorgungswege abgefragt und zum anderen das individuelle Verhalten bei der tatsächlichen Entsorgung von Haushaltsgeräten und Fernsehern.

Entsorgung über den Handel

Positiv ist, dass ein Großteil der Geräte richtig entsorgt wird – zumeist über die kommunalen Angebote. Nur teilweise bekannt sind dagegen die Bedingungen zur Entsorgung über den Handel: So weiß laut Umfrage mehr als ein Drittel nicht, dass Elektro-Kleingeräte, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25 cm sind, auch ohne Neukauf im Handel abgegeben werden können. „Die Umfrage hat gezeigt, dass Rückgaberegeln, die sich auf Geräte- oder Marktgrößen beziehen, bei Verbraucherinnen und Verbrauchern noch nicht richtig angekommen sind“, sagt Christian Eckert, Leiter der Umweltabteilung im ZVEI. „Mehr Wissen über die verschiedenen Rückgabeoptionen kann einen wichtigen Beitrag für die Erhöhung der Sammelquote leisten.“

Quelle für recycelbare Rohstoffe

Die Umfrage zeigt zudem, dass über zehn Prozent der Konsumenten – unabhängig vom gefühlten Wissensstand – Elektro-Altgeräte nicht fachgerecht entsorgen: „Insbesondere Elektro-Kleingeräte landen laut Umfrage immer noch viel zu häufig im Restmüll oder bei kommerziellen Sammlern. Beide Entsorgungswege sind falsch. Elektronische Produkte, die das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben, sind kein Müll, sondern eine Quelle für wiederverwertbare Rohstoffe. Aber um diese zu sichern, müssen Altgeräte fachgerecht durch Konsumenten entsorgt werden“, erklärt Eckert. Diese Wissenslücken gilt es zu schließen, damit die für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit nötige Kreislaufwirtschaft funktionieren kann.

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