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21. November ist Welttag des Fernsehens

Smart TV
Foto: Pixabay

Anlässlich des Welttags des Fernsehens am 21. November informiert die gfu über Nutzung und Marktentwicklung von TV-Geräten. So bleibt die Nutzung allgegenwärtig, wie die Ergebnisse der Studie „ARD/ZDF-Massenkommunikation Trend 2022“ zeigen: Fast die gesamte Bevölkerung wird zumindest wöchentlich erreicht, 88 Prozent jeden Tag. Die tägliche Nutzungsdauer für Bewegtbild in Deutschland beträgt dabei 214 Minuten. Das lineare Fernsehen dominiert die Nutzung mit 64 Prozent, die zeitversetzte Nutzung liegt bei 36 Prozent. Allerdings hat sich dieses Verhältnis von 2021 auf 2022 um fünf Prozentpunkte zugunsten der On-Demand-Nutzung verschoben. Bei der Häufigkeit der Nutzung (mindestens einmal pro Woche) liegt laut der ARD/ZDF-Studie das laufende TV-Programm mit 81 Prozent vorn. Mit 61 Prozent folgen Fernsehsendungen und Videos aus den Mediatheken.

Ebenfalls Ergebnisse der Studie: Die Nutzungsdauer ist von 194 Minuten im Jahr 2017 auf 214 Minuten im Jahr 2022 gestiegen. Die längste Nutzungsdauer hatte das Pandemiejahr 2021 mit 222 Minuten. Für die Nutzung des laufenden Fernsehprogramms ist das TV-Gerät für 62 Prozent die erste Wahl, für Videos oder Livestreams allerdings nur für 15 Prozent.

TV-Markt aktuell rückläufig

Zuletzt hat sich der Markt für TV-Geräte negativ entwickelt. Nach einem deutlichen Zuwachs im Pandemiejahr 2020 mit über 13 Prozent im Umsatz und mehr als elf Prozent bei der Stückzahl, zeigt sich der Markt in Deutschland seit 2021 rückläufig. Die Sonderkonjunktur in Folge der Pandemie setzt sich aktuell nicht mehr fort. So wurde für 2021 ein Rückgang von knapp sieben Prozent beim Umsatz und ein Minus von knapp 20 Prozent in Stück verzeichnet.

Allerdings stieg 2021 der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte um mehr als 16 Prozent auf 677 Euro. Der Negativtrend setzte sich in den ersten drei Quartalen 2022 fort: Zwischen Januar und September 2022 wurden laut Hemix knapp 3,3 Millionen TV-Geräte in Deutschland verkauft, ein Minus von 17,7 Prozent. Der Umsatz betrug knapp 2,3 Milliarden Euro, das entspricht einem Rückgang von 14,5 Prozent.

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