Alexander von Preen zum neuen HDE-Präsidenten gewählt

Alexander von Preen
Alexander von Preen, Foto: Intersport

Die Delegierten des Handelsverbandes Deutschland haben am 16. November mit großer Mehrheit Alexander von Preen zum neuen HDE-Präsidenten gewählt. Damit folgte die Versammlung aus Handelsunternehmern einem Vorschlag des HDE-Vorstands aus dem Juni dieses Jahres. Zuvor hatte der bisherige Verbandspräsident Josef Sanktjohanser nach 16 Jahren Amtszeit seinen Rückzug verkündet.

Der 57-jährige von Preen ist seit 2018 CEO der Intersport Deutschland eG. Davor war er als Geschäftsführer und Equity-Partner mehr als 20 Jahre für die Management-Beratung Kienbaum Consultants International GmbH tätig. Er hat zahlreiche Unternehmer im Handelsumfeld bei ihrer Transformation strategisch und operativ eng begleitet. Daneben bekleidete er mehrere Aufsichtsrats- und Verbandsmandate im Wirtschafts- und Handelsumfeld, die er im Zuge seiner Bewerbung zum HDE-Präsidenten abgegeben hat.

Den gesamten Handel in seiner Vielfalt vertreten

„Ich werde mich mit großem Einsatz für die Interessen der gesamten Handelsbranche bei der Politik und in der Öffentlichkeit stark machen“, verspricht der neue HDE-Präsident. „Und wenn ich Handel sage, dann meine ich den gesamten Handel in seiner großen Breite und Vielfalt: Food und Nonfood, Online-Handel sowie stationäre Geschäfte, kleine Unternehmungen wie große Filialisten. Die klare Wahlentscheidung für meine Person nehme ich als gelungenen Auftakt und Bestärkung für meine neuen Aufgaben mit.“

In Zeiten eines Multi-Krisen-Umfeldes erläutert Alexander von Preen seine Motivation zur Kandidatur: „Wir brauchen einen starken und vitalen Handel, der mitten im Leben verankert ist. Nur so kann der Handel seinen unternehmerischen und gesellschaftlichen Auftrag als drittgrößter Arbeitgeber und Ausbilder, als zuverlässiger Versorger der Bevölkerung und als wichtiger Ort des sozialen Miteinanders erfüllen. Der Handel verbindet Menschen. Die Gesellschaft verliert als Ganzes, wenn jetzt nicht gehandelt wird. Es braucht eine klare Agenda nach vorn für den Handel in Deutschland. Dafür werde ich mich mit dem HDE-Team einsetzen.“

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