Großflächige Solaranlage auf den Messehallen unterm Funkturm

Zukünftige Solaranlage auf den Hallendächern der Messe Berlin
Zukünftige Solaranlage auf den Hallendächern, Foto: Messe Berlin

Die Messe Berlin GmbH lässt auf ihren Hallendächern durch die Berliner Stadtwerke ein großes solares Dachkraftwerk errichten. Auf mehr als 20 Hallen des Messegeländes am Funkturm wird in den kommenden zwei Jahren auf einer Nutzfläche von ca. 50.000 Quadratmetern eine PV-Anlage mit 15.000 Photovoltaik-Modulen und einer Gesamtleistung von bis zu 6 Megawatt installiert.

Mit der zukünftig produzierten Solarenergie vermeidet die Messe Berlin rund 1.900 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Anlage ist ein wichtiger Baustein in der Nachhaltigkeitsstrategie, um den Betrieb von Großveranstaltungen in Zukunft klimaneutral zu organisieren. Der jetzt geschlossene Vertrag zwischen der Messe Berlin und den Berliner Stadtwerken basiert auf einem Anlagenpachtmodell mit einer Laufzeit von 25 Jahren.

Nachhaltigkeit im Messebetrieb

Martin Ecknig
Martin Ecknig, Foto: Messe Berlin

„Klimaschutz ist auf effiziente und nachhaltige Energiegewinnung in der Wirtschaft angewiesen. Auch wir sind dabei, unsere Prozesse und Angebote neu zu gestalten, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren“, betont Martin Ecknig, CEO der Messe Berlin GmbH. „Der Umstieg auf selbst erzeugte Sonnenenergie ist dabei ein entscheidender Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit beim Betrieb unseres Geländes.“

Die PV-Anlage auf der Messe soll bis 2025 vollständig in Betrieb gehen, erste Teilanlagen werden bereits ab dem kommenden Frühjahr Strom liefern. Der auf den Hallen erzeugte Strom von ca. 5 GWh pro Jahr (entspricht in etwa dem Verbrauch von 2.500 Zweipersonen-Haushalten) soll zu einem Anteil von über 80 Prozent auf dem Gelände selbst genutzt werden. Rund 20 Prozent kann in das Stromnetz eingespeist werden.

zur Startseite >