CE-Markt 4/ 2018

Konjunkturbericht CE-Handel Februar 2018 Viel besser als im Januar (wm) Über die Ergebnisse des Ifo-Konjunkturtests für die Consumer-Electronics-Branche berichtet CE-Markt monatlich. Lesen Sie hier das Ifo-Stim- mungsbild für die CE-Branche vom Februar 2018 Facheinzelhandel: Geschäftslage: Der CE-Einzel- handel äußerte sich durchaus zufriedenstellend bis gut über seine Geschäftslage, jedenfalls deutlich besser als im Januar. 35 Prozent der Firmen urteilten »Geschäftslagegut«,14Prozent allerdings auch »Geschäftslage schlecht« (Firmensaldo: plus 21 Prozent gegenüber plus 10 Prozent im Januar). Zum Ver- gleich: Im Februar 2017 hatte nahezu die gleiche Geschäfts- beurteilung vorgelegen. Umsatz gegenüber Vorjahr: Über die Hälfte der Berichts- firmen schnitten im Vorjahres- vergleich besser ab, erzielten also ein Umsatzplus, nur we- nige Firmen (14 Prozent) lagen unter ihren entsprechenden Vorjahresergebnissen. Lagerbestand: Unverändert drei Zehntel der Firmen emp- fanden auch im Februar ihre Lagerbestände als zu groß, ähnlich auch wie im Februar vor einem Jahr. Ebenso viele sind bemüht, durch Orderkür- zungen in den nächsten drei Monaten eine Lagernormalisie- rung zu erreichen. Allerdings gibt es auch wenige Firmen, die ihr bisheriges Bestellvolu- men vergrößern wollen. Verkaufspreise: Was die Preis- entwicklung im CE-Markt auf der Einzelhandelsstufe betrifft, sprach inzwischen nahezu jede zweite Firma von rückläufigen Verkaufspreisen. Dieser Trend, der seit langem anhält, hat sich seit November letzten Jahres leicht verstärkt. Für die nächs- ten drei Monate dürfte sich nach Firmenmeinung die rück- läufige Preisentwicklung deut- lich verlangsamen. Geschäftsaussichten: Mittelfristig auf Sicht von sechs Monaten rechnen die Testteil- nehmer insgesamt eher mit einer, wenn auch nicht stark ausgeprägten Verbesserung ihrer Geschäftslage. Das drückt sich auch im Ifo-Geschäftskli- maindex aus, der von 2,1 im Ja- nuar auf 4,5 Indexpunkte im Februar geklettert ist. Fachgroßhandel: Geschäftslage: Die »heißge- laufene«GeschäftslagezuEnde des vergangenen Jahres hat sich zwar im Januar und weiter im Berichtsmonat etwas ab- gekühlt, ist aber weiterhin als sehr gut zu bezeichnen. Das spiegelt auch der saisonberei- nigte und geglättete Ifo-Ge- schäfttsklimaindex wider, der von 36,8 Indexpunkten im De- zember(Rekordwert) auf 30,3 Punkte im Februar leicht zu- rückgegangen ist. Zwei Fünftel der Firmen sprachen noch von einer guten, und die Hälfte sprach noch von einer befrie- digenden Geschäftslage. Umsatz gegenüber Vorjahr: Die entsprechenden Vorjah- resumsätze konnten von eben- falls zwei Fünfteln der Firmen übertroffen werden, während es im Januar nur ein Fünftel war. Der Anteil der Firmen mit einem Umsatzminus hat sich im gleichen Zeitraum von von 42 auf 11 Prozent verringert. Lagerbestand: Gegenüber Ja- nuar (13 Prozent) sprachenwie- der mehr Firmen (27 Prozent) von zugroßenBeständen, aller- dings gab es auch wenige Fir- men (11 Prozent), die ihre Be- stände für zu klein erachteten. Bemerkenswert ist, dass ein Viertel der Testfirmen in den kommenden drei Monaten ihre Orders erhöhenwollenundnur wenige die Orders verringern. Verkaufspreise: RunddreiVier- tel der Testfirmensprachenvon unveränderten Verkaufsprei- sen, im Januar waren es sämt- liche Firmen gewesen. Für die kommenden drei Monate rech- nen 27 Prozentmit nachgeben- den Preisen, während nur noch wenige Firmen von steigenden Verkaufspreisen ausgehen. Geschäftsaussichten: Der An- teilderoptimistischenStimmen im Hinblick auf die nächsten sechs Monate hat sich von 34 Prozent im Januar auf aktuell 24 Prozent verringert, gleich- zeitig sind wenige Testfirmen (11 Prozent) ins pessimistische Lager gewechselt. Geschäftsaussichten (6 Monate) Preiserwartungen (3 Monate) Lagerbestände Umsatz zum Vorjahr Geschäftslage -30 0 30 60 90 Februar Januar Dezember November -30 0 30 60 90 Februar Januar Dezember November -60 -30 0 30 60 Februar Januar Dezember November -20 0 20 40 60 Februar Januar Dezember November -30 0 30 60 90 Februar Januar Dezember November 40 4 | 2018

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