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Miele geht entschieden gegen Food Waste vor

Bild: Miele
Bild: Miele
Jedes Jahr landen in Deutschland etwa zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, so eine Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft von 2019. Andere Schätzungen erreichen sogar bis zu 18 Millionen Tonnen. Dabei kann jeder Einzelne dazu beitragen, der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken.

Miele bietet hierfür gleich eine ganze Reihe innovativer Lösungen, die ein wirksames Mittel im Kampf gegen die Verschwendung darstellen. Es benötigt aber einen Bewusstseinswandel bei den Menschen, denn hier ist der Hebel am größten. Zum Beispiel: wirklich nur so viel einkaufen, wie man auch verbraucht, Lebensmittel richtig lagern und das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mit dem Verfallsdatum verwechseln. Je mehr Menschen sich an diese einfachen Prinzipien halten, umso weniger Essen landet in der Tonne.

Der Salat hat welke Stellen, die Zucchini eine kleine Delle, der Joghurt ist gestern abgelaufen – für viele Menschen ist das Grund genug, diese Produkte in den Müll zu werfen. Auch wenn man sie noch hätte essen können. In Deutschland wirft jeder Mensch im Durchschnitt 75 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr weg. Die Verbraucherzentrale hat ausgerechnet: „Um die Lebensmittel zu transportieren, die in Deutschland jährlich auf dem Müll landen, sind 480.000 Sattelschlepper notwendig. In eine Reihe gestellt, ergibt das die Strecke von Lissabon nach St. Petersburg.

Eine Lösung von Miele, um Food Waste zu verhindern

Mit dem Frischesystem Miele Perfect Fresh Pro bleiben Lebensmittel bis zu fünfmal länger frisch als im klassischen Gemüsefach. Der Temperaturbereich zwischen null und plus drei Grad Celsius bietet ideale Bedingungen, um die Haltbarkeit von Fleisch, Fisch oder Milchprodukten zu verlängern. Mit Perfect Fresh Active geht Miele noch einen Schritt weiter: Alle 90 Minuten und bei jeder Türöffnung wird ein feiner Sprühnebel direkt in die Frischeschublade abgegeben. Die Kombination von Kälte und Feuchtigkeit hilft, frühzeitiges Verderben von Lebensmitteln zu vermeiden. Ein zusätzlicher Frischekick, der bei Obst und Gemüse Qualität und Vitamine schützt.

Moralisch schwierig, Lebensmittel wegzuwerfen

Aber warum ist das überhaupt ein Problem – schließlich sind Lebensmittel ja gewissermaßen „nachwachsende Rohstoffe“? Dazu muss man sich anschauen, welche Ressourcen notwendig sind, um Lebensmittel zu produzieren: jede Menge Wasser, Energie, Arbeitskraft und landwirtschaftliche Flächen. Hinzu kommen noch andere negative Effekte der Lebensmittelproduktion, wie der Ausstoß von CO2 beim Transport vom Feld in den Supermarkt. All das fällt vergebens an, wenn Lebensmittel nicht gegessen, sondern weggeworfen werden. Abgesehen davon ist es auch moralisch schwierig, Essbares zu entsorgen, während Menschen anderswo an Hunger leiden.

Mahlzeiten bewusst planen und vorbereiten

Rezepte-App - Bild: MIele
Rezepte-App - Bild: MIele
Die Rezepte-Apps KptnCook und Plant Jammer, an denen Miele beteiligt ist, helfen bei der Essenszubereitung. Plant Jammer kreiert personalisierte Rezeptvorschläge mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Grundlage sind die individuellen Vorlieben der Nutzer und das, was er oder sie gerade im Kühlschrank hat. Lebensmittel, die übrig geblieben sind oder zu viel gekauft wurden, können so verbraucht werden und landen nicht im Müll. Praktisch sind auch die Rezepte von KptnCook, die gesunde und bewusste Ernährung besonders einfach machen. Über die App lässt sich der Einkauf genau planen – und auf Wunsch können die Lebensmittel direkt in der App bestellt werden. So kaufen die Nutzer nur, was sie wirklich brauchen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Meal-Preparation – also die bewusste Planung und Vorbereitung der Mahlzeiten über die Woche hinweg. Und auch hier unterstützt KptnCook mit geeigneten Rezepten und einem Wochenplaner.

Wichtige Form von Klimaschutz

Zugleich kommt eine aktuelle Studie des UN Environment Programme zu dem Ergebnis, dass acht bis zehn Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen auf Lebensmittel zurückgehen, die nicht verzehrt wurden, sondern bei der Verarbeitung, im Handel oder beim Verbraucher entsorgt wurden. Etwa ein Drittel davon geht auf das Konto der privaten Haushalte. Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu retten, ist also eine wichtige Form von Klimaschutz.
Indoor-Farming von Àgrilution - Bild: Miele
Indoor-Farming von Àgrilution - Bild: Miele

Neuer Trend: Indoor-Farming

Wer Kräuter, Salate und Co. am liebsten selbst anbaut, kann das mit dem Plantcube der Miele-Tochter Agrilution tun. Bei dieser modernen Art von Indoor-Farming lassen sich das ganze Jahr über in der eigenen Küche frische Kräuter und Gemüse ernten. Im Vergleich zur klassischen Landwirtschaft braucht es dazu zum Beispiel weniger Erde und Wasser.

 

 
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