Angacom 2019: Axing stellt smarte Vernetzungslösungen vor

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Foto: Axing

Viele kennen die Vorteile aus großen, neugebauten Hotels: Der Fernseher begrüßt den Gast persönlich, TV-Menü und Programme erscheinen in Muttersprache, Informationen und Services sind interaktiv. Bei Bestandsobjekten ohne professionelle LAN-Infrastruktur stellt sich allerdings die Frage, wie die IP-Signale zum Teilnehmer kommen?

Gerade bei Objekten, wie Krankenhäuser, Hotels und Flughäfen ist eine Umrüstung auf eine neue Infrastruktur mit Betriebseinschränkungen verbunden und damit mit Einnahmeausfällen für den Betreiber. Für Händler, die auch Installations-Dienstleistungen anbieten, hat Axing deshalb sein Produktportfolio erweitert.

Für genau diese Zielgruppe hat Axing nun eine Hybridlösung parat. Die bisherige Fernsehverteilung über Koaxialkabel wird beibehalten. Die vorhandene Kopfstelle oder ein Kabelfernsehen-/SAT-Anschlluss liefern weiterhin das TV-Programm. Die Kommunikation mit dem Axing IPTV Middleware-Server erfolgt über WLAN. Die nötige Datenrate dafür ist gering. Als Endgeräte dienen Hotel-Smart-TVs mit WLAN oder eine geeignete Set-Top-Box.

Ehternet over Coax – so einfach wie ein Switch

Axing bietet schon seit mehreren Jahren erfolgreich Ethernet over Coax-Lösungen an. Die Erfahrungen aus der ersten Generation ist nun in ein komplett überarbeitetes Produktportfolio eingeflossen. Die EoC-Geräteserien verfolgen zwei Lösungsansätze – Peer-to-Peer oder Master-Endpoint.

Die EoC-Geräte EoC 1-11 und 2-11 bauen mit Hilfe des G.hn-Standards ein Ethernet-over-Coax-Netzwerk über die Koaxialinfrastruktur auf. Bis zu 16 Geräte können mit 720 Mbps Brutto-Datenrate miteinander verunden werden. Die Geräte sind in diese Peer-to-Peer-Netzwerk gleichberechtigt und können Verbindung zu einander aufnehmen.

Dieses EoC-Netzwerk wirkt so wie ein großer Ethernet-Switch. An jedes EoC-Gerät lassen sich zwei Ethernet-fähige Geräte (PCs, Notebooksm Server, Drucker, Smart-TVs) anschließen. Zusätzlich bietet das EoC 2-11 einen WiFi-Zugang.

Die Peer-to-Peer-Lösung eignet sich insbesondere für den Privatbereich oder in einem kleinem Firmennetzwerk, wo jeder PC mit jedem anderen Gerät verbunden sein soll.

Die EoC-Geräte EoC 20-01 und 20-02 bilden eine Master-Endpoint-Lösung. Die Internetsignale werden an einer zentralen Stelle vom EoC 20-01 Master (z.B. im Hotel, in der Klinik, im Altenheim) eingespeist und stehen an jeder Antennen-Steckdose über die Endpoints EoC 20-02 zur Verfügung. Bis zu 31 Endpoints können mit 720 Mbps Brutto-Datenrate in einem Netzwerk verbunden werden. Mit der EoC-Lösung erhält jeder Gast/Bewohner sein eigenes WLAN. Die Notebooks, Tablets und Smartphones der Bewohner befinden sich in einer eigenen „WiFi-Parzelle“.

Durch eine sicherheitsgerichtete Administration mit Verschlüsselung der Signale und Zugangsschutz wird für die Bewohner höchstmögliche Sicherheit erreicht.

Optische Verteiltechnik

Auch die Geräte der optischen SAT-Verteilung wurden Anfang 2019 komplett neu überarbeitet. Alle Geräte verfügen nun über SC/AP-Buchsen.

Der kaskadierbare optische Sender wandelt die SAT-ZF-Signale einer Satellitenposition und terrestrische Signale in optische Suignale mit 1310 Nanometer Wellenlänge um. Das optische Signal steht an der SC/AP-Buchse zur Verfügung, an der das Singlemode-Glasfaserkabel angeschlossen wird.

Verfügbare Geräte und Zubehör
  • Optische Sender OTX 51-00
  • Optischer Empfänger ORX 15-00
  • Vorkonfektionierte optische Kabel (1…500 Meter)
  • Optische Verteiler (2-, 3-, 4-, 8-fach)
  • Optische Dämpfungsglieder (5, 10, 15, 20 Dezibel)
  • Optischer Verbinder

Mit optischen Verteilern kann das Signal auf mehrere optische Empfänger aufgeteilt werden. Der optische Empfänger wandelt die optischen Signale wieder in die vier Polarisationsebenen sowie in die Terrestrik zurück. Diese werden dann auf den „letzten Metern“ wie üblich, von Multischaltern verteilt.

axing.com

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