Zwischen Cocooning und Outdoor: Shopping-Trends in Corona-Zeiten

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Foto: eBay/pixabay

Der Corona-bedingte Lockdown hat das Konsumentenverhalten verändert: beim Online-Shopping und den Kaufabsichten. Außerdem zeichnen sich neue „Post-Lockdown-Lifestyles“ ab, die direkten Einfluss auf die Shopping-Interessen der Deutschen nehmen. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Whitepaper „Wie Deutschland während des Lockdowns shoppt“, für das eBay Advertising den Anstieg der Suchanfragen bei ebay.de in den Wochen des Lockdowns im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 ausgewertet hat.

Beliebte Produkte während des Lockdown

Vor allem das (erzwungene) Cocooning, also das Zurückziehen in die eigenen vier Wände, stand während des Lockdown im Vordergrund. Das hatte Auswirkungen auf den Absatz von neuen Betten (+345 Prozent), Malerfarben (+167 Prozent) und Tapeten (+69 Prozent), aber auch Fitnessgeräte wie Hanteln (+605 Prozent), Krafttraining & Gewichte (+496 Prozent) sowie Yoga & Pilates (+216 Prozent).

Ab der dritten Woche des Lockdowns hat sich das Leben vermehrt in den heimischen Garten verlagert. Ausgelöst durch das warme Wetter konstatiert eBay für diese Zeit einen „regelrechten Outdoor-Boom“. Im Fokus standen Sauna und Schwimmbecken (+186 Prozent), Whirlpools (+169 Prozent) sowie Gartenstühle und -bänke (+165 Prozent). Auch Fahrräder (+78 Prozent) und Fahrradzubehör (+80 Prozent) waren beliebt.

„Konsumenten bleiben anspruchsvoll“

„Die vergangenen Wochen der Krise werden das Konsumentenverhalten noch lange prägen. Darauf sollten sich Werbetreibende in ihrer Kommunikation unbedingt einstellen“, so Mike Klinkhammer, EU Advertising Sales Director bei eBay. „Trotz erster Entspannung der Lage bleiben die Konsumenten anspruchsvoll und erwarten von Marken, dass sie auf ihre Bedürfnisse eingehen. Die von uns ausgemachten Trends zum Cocooning und einer neuen Outdoor-Quality-Time werden dabei auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen und das digitale Marketing noch eine ganze Weile begleiten. Insbesondere da sich der diesjährige Urlaub für die meisten Deutschen wohl ebenfalls ins eigene Zuhause verlagern dürfte.“

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