GSS Grundig Systems geht in vorläufige Insolvenz

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Foto: GSS

Die GSS Grundig Systems GmbH hat am 18. Oktober 2021 den Antrag auf vorläufige Insolvenz beim Amtsgericht Nürnberg gestellt. Dieser Schritt sei durch die pandemiebedingte Marktsituation, vorrangig bei der Rohstoff- und Komponentenbeschaffung, notwendig geworden. Die Schwierigkeiten bei der Rohstoff- und Komponentenbeschaffung, unter anderem auch aufgrund des globalen Chipmangels in Verbindung mit gestiegenen Beschaffungs- und Logistikkosten am Weltmarkt, haben das Unternehmen in einen Liquiditätsengpass gebracht. Aus diesen Gründen könne der hohe Auftragsbestand hauptsächlich an Kopfstationen für Empfangsanlagen, dem Kerngeschäft des Unternehmens, zum aktuellen Zeitpunkt nicht produziert und ausgeliefert und somit auch kein kostendeckender Ertrag erwirtschaftet werden.

„Es wird mit der GSS weitergehen“

Robert Kirschner, geschäftsführender Gesellschafter der GSS Grundig Systems GmbH: „Die seit mehreren Monaten anhaltende Situation am Markt hat uns keinen Spielraum für die verantwortungsvolle Weiterführung des Unternehmens gelassen. Wir bedauern diesen Schritt außerordentlich und bekräftigen deutlich, dass es nach einer kurzen Atempause, die uns die vorläufige Insolvenz verschafft, mit der GSS weitergehen wird. Wir nutzen die Zeit für eine grundlegende Restrukturierung – Ziel ist, die 25 Arbeitsplätze weitgehend erhalten zu können.“

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