Digitale Regalverlängerung: So gelingt Hybrid Commerce

geometrische Muster der Digitalisierung
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„Betriebe, die in der Vergangenheit den digitalen Anschluss verschlafen haben, kämpfen aktuell ums nackte Überleben“, erklärt Andreas Köninger, Vorstand der SinkaCom AG, eines Digitalisierungsspezialisten. „Wer Entwicklungen hingegen frühzeitig erkannt und auf neue Technologien gesetzt hat, profitiert nun von seiner zukunftsgewandten Haltung. Nichtsdestotrotz sollten bisherige Digitalverweigerer reagieren.“ Denn jetzt gelte es, festgefahrene Prozesse zu überdenken und agil auf kurzfristige Veränderungen im Markt zu reagieren.

Mehr als nur ein Online-Shop

Andreas Köninger
Andreas Köninger, Foto: Jens Braune del Angel / SinkaCom

Wer die Zukunftsfähigkeit seines Unternehmens im Blick behält, vollzieht online den nächsten Schritt. Während die Präsenz in sozialen Medien oder Google-My-Business-Einträge für viele Unternehmen ohnehin zum Standard gehören, erleichtern im Back Office geeignete Werkzeuge das Pflegen und Verarbeiten von Kunden- sowie Produktdaten, steigern die Effizienz operativer Tätigkeiten oder optimieren bisherige Prozesse. „Um sich online gegen die Konkurrenz zu behaupten, kommt es auf den Einsatz der richtigen Technik an. Viele Händler können jedoch nicht abschätzen, welche Hightech-Möglichkeiten bereits vorhandene Probleme wirklich adressieren und wie solche Maßnahmen das eigene Unternehmen in der internen Zielsetzung voranbringen“, so Andreas Köninger. „Daher ist die Umsetzung digitaler Vorhaben für Händler nicht sonderlich einfach. Es fehlt nicht nur an Zeit, sondern vor allem an Know-how, den entsprechenden Erfahrungen und Mitarbeitern.“

Auf kreative IT- und Onlinelösungen spezialisierte Dienstleister wie die SinkaCom AG unterstützen Händler beim Wissenstransfer, bei der Umsetzung sowie Implementierung von unternehmenseigenen Strategien, bei Business- und Kommunikationsinhalten in Systemen, Prozessen und Organisationen. Basis hierfür ist der kombinierte Einsatz von Standard- und Individualsoftware. Dabei schafft die Kombination aus standardisierter Lösung für die Grundlagen und individualisierten Programmen für das Herausstellen der Positionierung und Besonderheiten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. So lassen sich mit einem Standardkassensystem und einem Standardshop die Grundlage bauen und über eine intelligente Schnittstelle beide Systeme integrieren.

Zwischen Internet und Ladenfläche

Besonders auf lokaler Ebene profitieren Einzelhändler von ihrem Status. Sie punkten mit dem über Jahre aufgebauten Vertrauensverhältnis zwischen Anbieter und Verbraucher, Möglichkeiten für einen schnellen Lieferservice, neuen Geschäftsmodellen wie Click & Collect oder ihrer Regionalität. „Wer seine Stärken im Web ausspielt, ist dem Wettbewerb einen Schritt voraus und profitiert langfristig von dem sogenannten Hybrid Commerce, einem Mix aus stationärem und Onlinehandel“, gibt Andreas Köninger zu verstehen. „In der aktuellen Zeit weisen digitale Werkzeuge den Weg in die Zukunft des Einzelhandels.“

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