Home Business IFA 2018 CE Week Teil 1: Die IFA kommt in die USA

CE Week Teil 1: Die IFA kommt in die USA

Jetzt ist die IFA wirklich zur IFA-Gruppe geworden: Mit der CE Week in New York bringt das IFA-Management ihr handelsorientiertes Konzept auch in die USA. Die CE Week, bereits ein Jahrzehnt am Markt, ist jetzt eine Gemeinschaftsveranstaltung der IFA und des US-Verlages Napco.

Die Veränderungen der Show und die Auswirkungen für Industrie wie Handel waren klar erkennbar, auch wenn die Berliner noch nicht alle Vorstellungen verwirklichen konnten, da nur ein paar Monate Zeit waren, wie IFA-Chef Jens Heithecker in New York dem Autor erläuterte. Noch firmiert die Messe als“ CE Week powered by Dealerscope“, einem der beiden führenden Fachhandelsmagazine der USA. Aber im Untertitel hieß es bereits „Official Partner of the Future“, also mit dem IFA-Claim.

Kleine, feine Veranstaltung mit zahlreichen Ausstellern

Foto: Peter Becker
Foto: Peter Becker
Die zweitägige CE Week war eine kleine, feine Veranstaltung mit ganzen 70 Ausstellern. Darunter waren zahlreiche junge Unternehmen mit Produktideen, die durchaus am Markt Erfolg haben können. Es gab einen speziellen Bereich „CENext & Startups“, ansonsten waren nur einige der großen Namen vertreten, so etwa JBL, Westinghouse, Monster, HP oder Pioneer. Erweitert wurde das Spektrum durch eine Sonderausstellung zum Connected Car und diverse Vorträge.

Der Vorteil der Partnerschaft zwischen einem Fachhandelsmagazin und der auf Unterstützung des Fachhandels ausgerichteten IFA-Führung war offensichtlich. Zahlreiche Vorträge stellten aktuelle Fragen und Problemlösungen beim Handel in den Mittelpunkt. Ein großer Bereich war reserviert zum Match-Making, als Treffpunkt zwischen Handel und Herstellern für intensive Gespräche, und diese „Retailer-Meetups“ wurden stark genutzt.

CE Week lohnt für US-Handel und deutsche Einkäufer

Foto: Peter Weber
Foto: Peter Weber
Das Fazit: Eine lohnende Veranstaltung für den US-Handel, durchaus interessant für deutsche Einkäufer auf der Jagd nach Neuheiten. Vor allem eine Chance für junge europäische Unternehmen, sich gezielt dem US Käuferpublikum und den Medien vorzustellen. Neben vielen Händlern waren Fachpresse und TV vor Ort. Dazu kamen Dealerscope als Mit-Veranstalter und PC-Magazin als Medienpartner mit aktivem TV-Team. 2018 haben nicht so viele Europäer die Gelegenheit genutzt: Eblocker und Udoq aus Deutschland, Somnox aus den Niederlanden, Airselfie aus Italien und Jabra aus Dänemark sind sozusagen Pioniere.

Ganz sicher wird sich der hohe Nutzen der CE Week herumsprechen. Auch so manches Startup oder Spezialisten werden 2019 den Trip über den großen Teich wohl machen. Mal sehen, was sich die IFA-Macher noch so einfallen lassen. Jetzt habe sie ja genügend Zeit.

Jetzt Teil 2 "CE Week: Das hatte die Show in den USA zu bieten" lesen.

Autor: Peter Weber
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