Loxone-Wallbox ermöglicht intelligentes Überschussladen

weißes Elektroauto lädt an Loxone Wallbox in Garage
Foto: Loxone

Loxone ist auch im Bereich intelligente Gebäudeautomation und Ladelösungen aktiv. Mit der neuen Version 13.1 der Loxone Config bietet das Unternehmen nun eine Lösung, mit der sich ein ganzheitliches Überschuss-Lademanagement realisieren lässt. Egal welche Wallbox genutzt wird – solange diese mit einer der Schnittstellen des Miniservers kompatibel ist, funktioniert Loxone zufolge die Visualisierung mit jedem Gerät von jedem Hersteller.

Die hohe Flexibilität zeigt sich insbesondere in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage. So ist die Loxone-Wallbox voll in die Haus- und Gebäudeautomation integrierbar. Damit lässt sich dank des Miniservers als Gehirn jeder Loxone-Lösung ein ganzheitliches Energiemanagement inklusive PV-Überschuss-Laderegelung realisieren. Waren bisher beim 3-phasigen Laden mindesten 4 kW nötig, regelt der Miniserver die Ladeleistung der neuen Wallbox je nach PV-Überschuss automatisch zwischen 1,38 und 11 kW.

Loxone Wallbox
Foto: Loxone

Das macht die Wallbox zur idealen Lösung für intelligentes Überschussladen – besonders im Vergleich zu jenen Wallboxen, die lediglich starr mit 11 kW aufgeladen werden können. Denn in Deutschland werden in der Regel PV-Anlagen mit 5 bis 10 kW peak installiert. Hinzu kommt, dass der solare Ertrag im Tagesverlauf stark schwankt. Damit ist es bei vielen Anlagen selbst in der Theorie nicht möglich, das Fahrzeug zu 100 Prozent mit dem kostenlosen PV-Überschuss zu laden. Anders jedoch bei der Wallbox von Loxone: Hier stehen fünf verschiedene Lademodi zur Auswahl. Diese helfen, das Ladeschema optimal auf die individuellen Bedürfnisse anzupassen – etwa, wenn die Wallbox weitestgehend mit der Energie der eigenen PV-Anlage aufgeladen werden soll.

Modularer Aufbau sorgt für passgenaue Lösung

Das größere Spektrum bei der Ladeleistung ist auch in Projekten mit mehreren Wallboxen und limitiertem Netzanschluss wichtig, wie z.B. bei Miethäusern oder gewerblichen Mitarbeiter-Parkplätzen. Damit der Netzanschluss nicht überlastet wird, reduziert der Miniserver die Ladeleistung automatisch. Um hierfür eine stabile Kommunikation zu gewährleisten, ist die Wallbox in einer kabelgebundenen Tree- und einer funkgebundenen Air-Variante erhältlich. Das modular aufgebaute System verfügt zudem über eine herausnehmbare Abdeckung auf der Vorderseite. Hier lässt sich je nach Wunsch oder Anwendung ein NFC Code Touch, Touch Pure Flex oder Touch Pure integrieren. So kann etwa auf einem Firmenparkplatz mit einem NFC Code Touch das Laden nur für Personen mit Berechtigung freigegeben werden. Im privaten Bereich bietet sich beispielsweise ein speziell für die Wallbox entwickeltes Layout des Touch Pure Flex an, mit dem Bewohner die Lademodi komfortabel auswählen können. Für die Einbindung etwa von Energiezählern steht eine Modbus-Schnittstelle bereit. Eine integrierte Hutschiene ermöglicht die Installation weiterer Geräte. Die Wallbox ist IP44 zertifiziert und lässt sich somit in der Garage, an der Hauswand oder freistehend beispielsweise auf einem Parkplatz montieren.

zur Startseite >