Home Business Personalien Carine Chardon übernimmt zusätzlich Fachbereich Hausgeräte

Carine Chardon übernimmt zusätzlich Fachbereich Hausgeräte

Carine Chardon folgt in das Amt, das bisher von Werner Scholz geleitet wurde - Bilder: Markus Schueller/ZVEI
Carine Chardon folgt in das Amt, das bisher von Werner Scholz geleitet wurde - Bilder: Markus Schueller/ZVEI
Zum 1. September 2023 tritt Carine Chardon in die Geschäftsführung der Fachverbände Elektro-Haushalt-Großgeräte und Elektro-Haushalt-Kleingeräte ein. Sie folgt damit auf Werner Scholz, der Ende September in den Ruhestand geht. Gleichzeitig bleibt Chardon Geschäftsführerin des Fachverband Consumer Electronics und Bereichsleiterin Consumer im ZVEI.

Chardon sieht die Consumer- und Home Electronics-Branche aktuell vor Herausforderungen durch eine zunehmende Regulierungsintensität, auf europäischer und nationaler Ebene. Um Wachstum und faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten, sei ein Level Playing Field in Europa erforderlich. „Der durch den Binnenmarkt erreichte freie Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union hat für unsere Industrie eine herausragende Bedeutung. Der Wegfall von Handelshemmnissen und die Vereinheitlichung von Standards haben in Europa zu mehr Wettbewerb, erhöhter Produktivität und damit zu mehr Wohlstand beigetragen“, betont Chardon. An vielen Stellen drohten diese Errungenschaften jedoch aufzuweichen, etwa durch nationale Alleingänge wie beim Reparatur-Index in Frankreich und Belgien. „Nationale Vorgaben sind zwar oftmals schneller zu realisieren, gehen aber zulasten von Industrie und Konsumenten und schaden der Wettbewerbsfähigkeit der EU insgesamt. Daher ist es richtig und wichtig, das im Koalitionsvertrag vorgesehene „Recht auf Reparatur“ als EU-weite Lösung zu verankern.“ 

Aktuell stehen in Brüssel zahlreiche für die Hausgeräteindustrie relevante Themen zur Entscheidung, darunter die Ausweitung der Ecodesign-Anforderungen, mehr Informationspflichten am Point of Sale, die Förderung der Reparaturkultur und ein Verbot von Greenwashing. Der ZVEI befürwortet diese Initiativen für eine EU-Harmonisierung zwar, mahnt allerdings zugleich eine gründliche Folgenabschätzung an. Zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen ist zudem eine effektive Überprüfung der Vorgaben durch die Marktüberwachung unerlässlich. 

Die ZVEI vertritt die Interessen von über 50 Unternehmen der Hausgeräteindustrie aus dem In- und Ausland. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind aktuell die bestimmenden Themen der Branche, Elektro-Hausgeräte zeichnen sich insbesondere durch hohe Energieeffizienz, Vernetzbarkeit und den zunehmenden Einsatz von KI aus.
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