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Kommunikationsinfrastruktur

Wechsel in der Geschäftsführung im ZVEI-Fachverband Media Networks

Alexa Langenbach - ZVEI Media Networks
Alexa Langenbach
(Bild: ZVEI)

Der ZVEI-Fachverband „Satellit und Kabel“ wurde im Mai 2022 in „Media Networks“ umbenannt, um das veränderte Spektrum der Mitgliedsunternehmen zu reflektieren, die zunehmend als Systempartner für eine Vielzahl von Branchen agieren. „Mediennetzwerke bilden das Rückgrat der Kommunikationsinfrastruktur. Gerade im Zuge der Digitalisierung sind die Anforderungen hieran kontinuierlich gewachsen“, kommentiert Alexa Langenbach. „Leistungsfähige Netze sind für unsere Gesellschaft heute von zentraler Bedeutung. Glasfaserlösungen spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle über alle Infrastrukturen hinweg. Der Schlüssel für eine zukunftsfähige, bedarfsgerechte Medienzuführung liegt dabei in einem Mix der verfügbaren Technologien, unter Berücksichtigung leistungsfähiger HFC-Netze.“

Zukünftige Herausforderungen

Für die kommenden Monate zeichnen sich aus Sicht von Langenbach drei Herausforderungen ab: Mit dem Wegfall des „Nebenkostenprivilegs“ für den Kabelanschluss ab 1. Juli intensiviert sich der Wettbewerb der Verbreitungswege und -Plattformen. Angesichts der anstehenden Beendigung der SD-Verbreitung über Satellit des ARD-Programmbouquets wird die Umrüstung von zahlreichen Gemeinschaftsantennen erforderlich. Zuletzt steht die Umsetzung der jüngsten Beschlüsse der Weltfunkkonferenz in Europa und Deutschland an, mit Konsequenzen für den Empfang und die Zukunftsaussichten des terrestrischen Rundfunks.

Alexa Langenbach hat einen rechtswissenschaftlichen Hintergrund mit Schwerpunkt Medienrecht. Sie trat 2011 als Referentin Medienpolitik in den ZVEI ein und war auf nationaler und europäischer Ebene aktiv. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt lag dabei auf der Überarbeitung der Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste (AVMSD) sowie frequenzpolitischen Themen. Zuletzt verantwortete sie als Senior Managerin Media Policy die Infrastrukturpolitik und setzte sich u.a. für die technologieneutrale Ausgestaltung des Breitbandausbaus sowie die Sicherung der Frequenzen für Rundfunk und Drahtlos-Mikrofone im Rahmen der Weltfunkkonferenz 2023 ein.

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