Home Electronics TV Geschäftspotenzial durch den Wechsel des TV-Empfangs

Wegfall des Nebenkostenprivilegs

Geschäftspotenzial durch den Wechsel des TV-Empfangs

Matthias Dienst
Matthias Dienst
(Bild: AG Sat)

Alle Mieterhaushalte haben aufgrund der Gesetzesänderung nun ab 1. Juli 2024 das Recht, die Art des TV-Empfangs frei zu wählen. Dabei bietet sich der Satellitenempfang an. In Mehrfamilienhäusern ermöglicht die Sat-Empfangstechnik die großflächige Verteilung der Satellitensignale ohne sichtbare Schüsseln. Solche Lösungen rechnen sich bereits ab wenigen Wohneinheiten und lassen sich flexibel an die Anforderungen des jeweiligen Objekts anpassen. Mit einer einzigen Empfangsanlage können auch mehrere Mehrfamilienhäuser gleichzeitig versorgt werden – inklusive der Einspeisung der Signale von mehreren Orbitalpositionen, damit die Mieter auch fremdsprachige Programme unterschiedlicher Satelliten empfangen können. All das funktioniert Bandbreiten-unabhängig, sogar für UHD-Programme in 4K oder 8K. Die verfügbare Bandbreite muss also nicht fürs Fernsehen genutzt werden, sondern steht für andere Datendienste wie Streaming, Smart Living oder intelligentes Gebäudemanagement zur Verfügung.

„Fernsehen über Satellit ist für Viele der ideale Empfangsweg. Sat-TV ist eine Lösung ohne Signalkosten und deshalb auch günstig. Mit den heutigen Versorgungsmöglichkeiten, beispielsweise der optischen Signalverteilung, müssen die Antennen nicht zwangsweise an den Gebäuden montiert werden, die Fassaden bleiben entsprechend schüsselfrei. Mit Satellitenempfang erhalten alle Bewohner störungsfreies Fernsehen mit unglaublicher Programmvielfalt in fantastischer Bild- und Tonqualität. Darüber hinaus haben sie die freie Wahl eines Anbieters für Telefonie und Internet“, sagt Matthias Dienst, Vorsitzender des Vorstands der AG Sat. „Weil eine Versorgung über Satellit für Mieter und Vermieter Vorteile bietet, können Handel und Installationsbetriebe durch die Gesetzesänderung Neukunden gewinnen.“

Argumente für Sat-Empfang in Mehrfamilienhäusern

  • Strom- und Wartungskosten für die Empfangsanlage können über die Mietnebenkosten abgerechnet werden
  • Dank moderner Technik kann Sat-TV auch ohne sichtbare Schüsseln verteilt werden
  • Vorhandene Verteilstrukturen können mithilfe von Unicable, EoC oder CoaxData auch bei der sogenannten Baum-Verteilung für die Verteilung von Sat-Signalen genutzt werden
  • Infrage kommen Satelliten-Glasfaser-Lösungen mit Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH), Glasfaser-Koax-Hybridlösungen oder klassische Koaxlösungen
  • Die Empfangsanlage kann bei Einsatz von Glasfaser kilometerweit entfernt installiert werden, die Signale kommen dennoch nahezu verlustfrei und Bandbreiten-unabhängig bei den Empfängern an.
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